Stuttgart Büyükşehir Belediyesi’nin Türk-Alman İşgücü Göçu Anlaşması’nın 50. Yıldönümü vesilesiyle düzenlendiği Kultlama Töreni , Festveranstaltung „50 Jahre in Deutschland“ im Stuttgarter Rathaus

M. Türker ARI 25.10.2011
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schuster,
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Süssmuth,
sehr geehrte Mitglieder des Landtages und des Gemeinderates,
dear colleagues from the Consular Corps,
liebe Gäste,
meine Damen und Herren,

Ich danke Ihnen für die Schweigeminute. Unser Land ist im Moment bemüht, die Wunden, die das Erdbeben geschlagen hat, zu heilen. An dieser Stelle möchte ich mich für die zahlreichen Hilfsangebote aus Baden-Württemberg bedanken.

Meine Damen und Herren,

Ich freue mich, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind und darf Sie herzlich begrüßen.

Heute Abend feiern wir den 50. Jahrestag des Türkisch – Deutschen Anwerbeabkommens. Unsere beiden Länder verbindet eine lange, gemeinsame Geschichte. Bereits weit vor der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens zogen Menschen aus dem Osmanischen ins Deutsche Reich oder umgekehrt. Dennoch wurde mit der Unterzeichnung des Anwerbeabkommens 1961 ein neues Kapitel der Türkisch-Deutschen Beziehungen aufgeschlagen. Türkische Familien kamen in den vergangenen 50 Jahren nach Deutschland und ließen sich dauerhaft nieder. Sie sind heute in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht Teil dieses Landes und dieser Gesellschaft. Allein in Baden-Württemberg leben zurzeit rund 430.000 Menschen türkischer Herkunft. Es gibt 16.000 türkische und türkischstämmige Unternehmer in Baden-Württemberg. Diese erwirtschaften pro Jahr rund 5 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2011 haben türkischstämmige Menschen in Baden-Württemberg 2000 Unternehmen gegründet.

Meine Damen und Herren,

Um in Zukunft erfolgreich zu sein ist eine gute Bildung unerlässlich. Sie ist die Voraussetzung dafür, eigene Ziele zu erreichen und sich ein unabhängiges, glückliches Leben aufzubauen. Daher ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder noch besser unterstützen und das Bildungssystem die besonderen Talente und Fähigkeiten unserer Kinder noch intensiver fördert. Das wichtigste ist jedoch, dass die türkische Gemeinde in Deutschland Hoffnung hat. Hoffnung und auch noch mehr Beteiligung in jedem gesellschaftlichen Bereich. Dies ist nur möglich, wenn Chancengleichheit besteht.

Ich freue mich, dass die türkische Gemeinde in Baden-Württemberg in allen Bereichen des öffentlichen Lebens vertreten ist und aktiv an der Gestaltung der Zukunft ihrer Städte und Gemeinden teilnimmt. Ich wünsche mir, dass Sie – meine verehrten Damen und Herren - diesen Weg weiter gehen. Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, auch die letzten Vorbehalte abzubauen. Daher möchte ich an alle appellieren, „Lassen Sie uns Gemeinsames weiter entwickeln und Unterschiedliches nicht als trennend, sondern als bereichernd empfinden.“

Liebe Gäste,

in den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Verständnis vom Umgang mit Menschen anderer Nationalitäten auf politischer und gesellschaftlicher Ebene und in allen Themenbereichen grundlegend geändert. Heute geht es um die Ermöglichung gleichberechtigter, gesellschaftlicher Teilhabe. Kulturelle und sprachliche Vielfalt wird meist gefördert und geschätzt. Die heutige Festveranstaltung ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Anerkennung der Lebensleistung der türkischen und türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürger Stuttgarts. Herr Dr. Schuster, erlauben Sie mir, mich auf Ihre Worte zu beziehen. Sie sagten, Stuttgart sei ein „Mikrokosmos der Vereinten Nationen“. Ich finde diesen Gedanken bemerkenswert, denn wir alle wünschen uns eine Stadt, in der Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft – gleichberechtigt und harmonisch zusammenleben.

Meine Damen und Herren,

von Beginn an verband uns eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Herrn Oberbürgermeister Dr. Schuster und der Landeshauptstadt Stuttgart. Ausdruck dieser besonderen Beziehungen war auch unser gemeinsamer Empfang zu Ehren des türkischen Staatspräsidenten Seiner Exzellenz Herrn Abdullah Gül am 21. September. Ich denke, dass diese Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus deutlich gemacht hat, dass die türkische Gemeinde ein Teil dieser Stadt ist. Sie hat darüber hinaus unserem gemeinsamen Wunsch Ausdruck verliehen, uns noch enger zu vernetzen und die bilateralen Beziehungen weiter auszubauen und zu vertiefen.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen herzlich bedanken und Ihnen nun einen angenehmen und interessanten Abend wünschen. Vielen Dank.

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