Eyalet Aile ve Sosyal İşler Bakanı Altpeter ile Ortak Faaliyet - Besuch der DITIB-Moschee Schorndorf / Schorndorf DİTİB-Camii’ni ziyaret

M. Türker ARI 18.01.2013
Sehr geehrte Frau Ministerin Altpeter,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Klopfer,
sehr geehrter Herr Kurtz,
sehr geehrter Herr Özbek,

herzlichen Dank für die Einladung – ich freue mich, heute wieder bei Ihnen in Schorndorf zu sein.

Es ist mir eine besondere Freude, Sie - Frau Ministerin Altpeter - wieder zu treffen und mit Ihnen gemeinsam diese Moschee zu besuchen. In unserem letzten, gemeinsamen Gespräch kamen wir überein, vereint für mehr Engagement im sozialen Ehrenamt sowie im Bereich der professionellen Pflege zu werben.

Moscheen sind oftmals das Herz des Gemeindelebens. Sie sind der Ort, an dem sich die Gläubigen zum Gebet treffen, an dem sie mehr über ihre Religion erfahren können und in Glaubensfragen kompetente Gesprächspartner finden. Wie andere türkische Dachverbände auch, setzen sich die DİTİB-Gemeinden für Frieden und mehr Toleranz, für Nächstenliebe und gegenseitige Achtung ein. Sie schlagen Brücken und vernetzen sich mit der Gemeinde, in der sie leben.

Meine Damen und Herren, Frau Ministerin,

wir alle wissen, dass ein friedliches Zusammenleben auf Offenheit und Toleranz, auf Hilfsbereitschaft und Sinn für die Gemeinschaft beruht und es ist unser aller Anspruch, diese Werte zu fördern und noch fester zu verankern. Mit der Unterzeichnung des Türkisch-Deutschen Anwerbeabkommens kamen vor rund sechzig Jahren mehrere tausend Türkinnen und Türken nach Deutschland. Obwohl viele dieser Einwanderer nur einen kurzen Aufenthalt planten, fanden sie, ihre Kinder und ihre Enkelkinder in Deutschland eine neue Heimat und blieben. Heute ist die türkische Gemeinde eine wachsende Zielgruppe, die eigene, mit der türkischen Kultur und Religion verbundene Erwartungen und Verhaltensweisen aufweist. Bislang sind die Angebote des hiesigen Sozial- und Gesundheitswesens jedoch noch nicht ausreichend auf diese Bedürfnisse abgestimmt. Besonderes im Bereich der Altenpflege wird dies deutlich. Viele Türkinnen und Türken der ersten Generation sind heute in einem Alter, in dem sie besondere Behandlung und Pflege benötigen, die mit ihrer Kultur und Religion verbundene Gewohnheiten berücksichtigt. Mehr ehrenamtliches Engagement aber auch professionelle Angebote sind daher wünschenswert.

Meine Damen und Herren,

an dieser Stelle erlaube ich mir, ein weiteres Thema anzusprechen. Im Herbst vergangenen Jahres nahm ich an der Einweihung eines muslimischen Gräberfeldes in Meßkirch teil. Trauernde haben dort die Möglichkeit, ihren Freunden und Angehörigen auch über den Tod hinaus nahe zu sein und dennoch ihrer Religion und Kultur entsprechend begraben zu werden. Der Wunsch vieler türkischer Gemeinden nach einem muslimischen Friedhof ist daher Ausdruck gelebter Vielfalt und ihres Wunsches, für immer in Deutschland zu leben.

Meine Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Özbek,

ich möchte mich bei der DİTİB-Gemeinde Schorndorf sehr herzlich für die Organisation des heutigen Tages bedanken. Ich darf Sie in Ihrem sozialen Tun bestärken und freue mich schon heute auf Projekte, die Sie zum Wohle aller anstoßen werden.

Vielen Dank.

Atatürk

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