Fastenbrechen mit Vertretern der türkischen Gemeinde

M. Türker ARI 09.07.2013
Sehr geehrte Frau Ministerin Öney,
sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hammann,
sehr geehrter Herr Schmiedel,
meine Damen und Herren,

Es freut mich sehr, dass wir als türkische Gemeinde bei unserem heutigen Fastenbrechen nicht alleine sind. Unseren deutschen Gästen möchte ich daher sagen, dass es eine große Ehre ist, Sie an für uns so wichtigen Tagen an unserer Seite zu wissen. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Unterstützung.

Meine Damen du Herren,

darüber hinaus ehrt uns natürlich auch die Anwesenheit der türkischen Gemeinde beim heutigen Fastenbrechen. Sie vertreten unterschiedliche Vereine und leisten in Ihrem Umfeld und Bereich einen wertvollen Beitrag zum Wohle der türkischen Gemeinde in Württemberg und zur Entwicklung der türkisch – baden - württembergischen Freundschaft.

Natürlich führen unterschiedliche Lebenseinstellungen, Glaubensbekenntnisse und kulturelle Hintergründe auch manchmal zu Spannungen. Wir alle wissen, wie leicht Missverständnisse entstehen und wie schwer es ist, bereits etablierte Vorurteile zu überwinden.

Umso wichtiger ist es, sich die vielen Gemeinsamkeiten der Religionen deutlich zu machen. Sie alle fordern eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor dem Leben, der Solidarität, der Toleranz und der Gleichberechtigung. Ich freue mich, dass wir heute Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu Gast haben und diese Gemeinsamkeiten im Dialog festigen können. Heute sind wir alle Zeugen der einzigartigen Bedeutung des Fastenbrechens: In Vielfalt sind wir heute in Frieden und Toleranz zusammen gekommen. Ich hoffe, dass dieses Beisammensein auch künftig fortgeführt wird und wir auf der Grundlage gemeinsamer Werte auf gemeinsame Ziele hin zusammen arbeiten.

Der türkische Dichter und Philosoph Mevlana sagte: Dünya gözüyle bakan yüzü; Gönül gözüyle bakan özü görür.“ Ins Deutsche übersetzt bedeutet dieser Ausspruch sinngemäß: „Mit dem weltlichen Auge sieht man das Äußere, mit dem Auge des Herzens aber das Wesen eines Menschen.“ Wir wollen heute Abend mit dem Auge des Herzens sehen.

Mit diesen Worten beschließe ich meine Rede, denn letztlich sind wir alle gleich - wir alle brauchen die Liebe und Anerkennung unserer Mitmenschen. Ich wünsche Ihnen nun einen angenehmen Abend und einen gesegneten Ramadan. Vielen Dank.

Atatürk

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08:30 - 16:30

08.30-16.30 (Öffnungszeiten)
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